Rezensionen über Willem van Twillert

2011

Jean-Philippe Yvon BarthelL  (Organiste et Facteur d'Orgues)
Grüss Gott mein Name ist Jean-Philippe Yvon Barthel ich bin 44 Jahre alt und bin schon seit 29 Jahre Beruflicher Cantor und Musicus in der grossen Klosterkirche von Maria der Immervährende Hilfe in Sarreguemines auf dem Blauberg (Lothringen Franckreich) ganz in der nähe von Sarrebrücken. Ich bin auch ORGELBAUER und habe die grosse Orgel mit 75 Register in dem Marien Heiligtum vom Blauberg in 12 Jahre selbst gebaut.Ich habe mein studium bei grossen Meister gemacht und lerne alle tage noch dazu. Ich muss Ihnen gestehent das ich Ihr Orgelspiel sehr schön und brachtvoll finde und das ich bis heute noch niemanden gehört habe der diese Bach transkription von der Kantate 208 Was mir behagt....und zwar diese wundervolle Arie "Schafe können sicher...."so schön spielt wie sie. Ihre weise dieses stück zu interpretieren ist ganz einfach prachtvoll !!!! ich selbst spiele dieses Stück auch aber ich habe zwei versionen von Amerikaner und diese sind wirklich nicht sehr gut und auch nicht sehr zuverlässig im Noten Text. Ich habe vergebens versucht eure version von J M FUZEAU zu finden die von André ISOIR trankiptiert wurde aber habe leider kein glück kann sie leider nicht finden !!!!!
Wûrden sie so freundlich sein Bitte um mir zu sagen wo ich sie finden kann oder könnten sie mir bitte eine Kopie davon schiken es würde mich riesig freuen. Natürlich werde ich Ihnen alle Kosten bezahlen für kopie und versand.
Mit vielen Herzlichen Grüsse und vielen Dank.
PS : Ich habe mir eure interpretation schon bestimmt über hundert mal angehört und finde sie einmalig (so schön wunderschön gespielt) wie auch alles was sie spielen. Sehr Dezentes Spiel (leicht und sehr genau und gewogen) ein grosses BRAVO

2008

Giessener Zeitung 25.11.2008
Grünberg | Mit der 231. Orgelmusik zum Wochenmarkt am Freitag, dem 28. November, ab 11 Uhr in der Stadtkirche Grünberg will Stadtkirchenkantor Michael Harry Poths eine Brücke bauen nicht nur zwischen dem Ende des einen und dem Beginn des neuen Kirchenjahres, auch zwischen Tod und Hoffnung, zwischen "abstrakt" wirkender Musik und solcher, die gleich beim ersten Hören gut zu erfassen ist. Da es dem Kantor aus christlicher Sicht sehr wichtig ist, neben der Trauer am letzten Sonntag des Kirchenjahres auch den Blick auf die Ewigkeit und somit die Auferstehung zu richten, da sonst die Kirche nichts anderes wäre als jedes beliebige Mehrzweckgebäude, hat er am Ewigkeitssonntag Orgelvorspiele aus den sieben kurzen Visionen über das Leben der Auferstandenen von Olivier Messiaen gewählt, die leider nicht allen auf Anhieb zugänglich sind. Aus diesem Grunde beginnt das Freitagsprogramm mit Messiaens "Subtiité des Corps Glorieux" ("Geistigkeit der verherrlichten Leiber"), das am Sonntag in Lumda als Orgelvorspiel erklungen ist. Es folgt "L'Ange aux Parfums" ("Der Engel mit dem Räucherwerk"), das in der Stadtkirche am Sonntag den Gottesdienst eröffnet hat. Mit "Combat de la Mort et de la Vie" ("Kampf zwischen Tod und Leben") vollendet sich dann der Übergang vom Ende zum Neubeginn. Nach diesen drei Stücken folgt dann im Hinblick auf den Advent die dreisätzige Partita "Nun komm, der Heiden Heiland" von Johann Sebastian Bach, bevor das Konzert mit einem "musikalischen Knallbonbon", der Toccata im romantischen Stil über "Tochter Zion" von Willem van Twillert (*1952) endet.